Wandern auf dem Götterpfad

Eine Sonntagswanderung auf dem Götterpfad bei Coppenbrügge

Startpunkt: Parkplatz und Wohnmobilstellplatz am Freibad Coppenbrügge
Zeit: Sonntag, 11:00 Uhr
Tour: Steiler Aufstieg – Friedas Ruh – Teufelsküche – Fahnenstein – Kammweg – Adam & Eva – Abstieg über den Felsenkeller

Aufbruch am Freibad

An einem sonnigen Sonntag starten wir gegen 11 Uhr unsere Wanderung. Vom Parkplatz am Freibad führt der Götterpfad gleich steil bergauf – hinein in den Buchenwald, der mit jedem Schritt geheimnisvoller wirkt.1

Friedas Ruh – eine stille Raststätte

Schon nach kurzer Zeit erreichen wir Friedas (Fridas) Ruh. Sie liegt wie ein kleiner Ruheort im Wald und lädt zu einer ersten Verschnaufpause ein. Der Platz trägt den Namen einer Frau, die in lokalen Erzählungen als naturverbundene Heilerin gedeutet wird – eine Spur, die bis heute in Sagenwanderungen des Burgmuseums Coppenbrügge lebendig gehalten wird.2, 3

Friedas Ruh – ein stiller Rastplatz am Aufstieg.

Teufelsküche – Felsheiligtum mit dunklen Geschichten

Wenig später taucht eine gewaltige Felsnische auf: die Teufelsküche. Eine Überlieferung verbindet sie mit dem Rattenfänger von Hameln: Manche sagen, dass ein Teil der verschwundenen Kinder durch Erdfälle im Ith verschüttet wurde.4, 5 Andere sehen darin ein altes Felsheiligtum, wo Feuer loderten und Opfergaben niedergelegt wurden.6 Wieder andere berichten schlicht, dass hier der Teufel selbst gekocht habe – Rauch und Schwefel eingeschlossen.

Die Teufelsküche

Je länger ich hinschaue, desto eher erkenne ich Gesichter in den Felsbrocken, vielleicht die der verschollenen Kinder aus der Rattenfänger-Sage?

Der Fahnenstein – Tor zur Götterwelt

Der Anstieg führt uns weiter zum Fahnenstein. Hier soll es nach alten Berichten ein Kultareal der Germanen gegeben haben – ein Platz, an dem Wotan und Freya verehrt wurden.7 Auch Bräuche wie Oster- oder Sonnenwendfeuer sollen hier gepflegt worden sein.7

Der Fahnenstein – heidnischer Kultplatz im Ith.

Rast auf dem Kammweg

Auf dem Kammweg legen wir unsere Brotzeit ein. Der Blick reicht durch den Wald Richtung Himdorfer Feld. Direkt unterhalb des Weges ragt der Falkenstein aus dem Wald empor – ein markanter Felsvorsprung, der wie eine Naturkanzel wirkt.

Adam und Eva – versteinertes Liebespaar

Frisch gestärkt folgen wir den Kammweg. Der Wald ist durchsetzt mit verschiedenen Felsbrocken – Steine, die mich an alte Opferriten denken lassen.

Noch in den Gedanken, gibt der Wald beim Abstieg den Blick auf die imposante Felsformation Adam und Eva frei. Zwei gewaltige Steinsäulen stehen dicht beieinander: der schlanke Fels ist „Adam“, der kräftigere „Eva“.8 Einer Sage nach wurden die beiden versteinert, weil sie erneut die verbotene Frucht pflückten. Eine andere Tradition erzählt von Verlobungsschwüren: Paare aus dem nahen Bessingen, die hier ihr Versprechen ablegten, sollten ein glückliches Leben führen.8

Adam und Eva – steinerne Symbole der Liebe.

Rückweg über den Felsenkeller

Der Abstieg führt uns durch dichten Wald und schließlich hinaus in eine offene Landschaft. Über den historischen Felsenkeller, einst ein beliebtes Ausflugslokal, gelangen wir zurück nach Coppenbrügge.

Quellen

Transparenzhinweis: Recherche und Inspiration ChatGPT 5.0, Verantwortlich Manfred Hohlweg

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