Über mich

Manfred Hohlweg

Mit unterschiedlicher Intensität fotografiere ich seit meiner Jugend.
Angefangen hat alles mit einer Praktica-Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven, die in Westdeutschland unter dem Namen Porst vertrieben wurde – ein Stück Technik, das ich bis heute besitze.
Es folgten viele Erfahrungen: Arbeiten im Schwarzweiß-Labor, Farbnegativ- und Diafilm, etwas Polaroid – und schließlich der Wechsel zur digitalen Fotografie, als die ersten Kameras wirklich überzeugten.

Viele Jahre war ich im Hauptberuf als Ingenieur für Digitalisierungsprojekte tätig.
Der Blick für Strukturen, Präzision und Gestaltung, den ich dort geschärft habe, findet sich auch in meiner Fotografie wieder.
Profil auf XING

Heute – im Ruhestand – habe ich die Freiheit, mich auf das zu konzentrieren, was mich schon immer fasziniert hat: Momente, Impressionen und Stimmungen.
Ich fotografiere gezielt, wenn Licht und Situation zusammenpassen, um Momente festzuhalten, die kleine Geschichten entstehen lassen.
Besonders gern arbeite ich mit Formen, Linien und Symmetrien – manchmal klar und reduziert, manchmal emotional und spontan.

Neben Landschaften und Architektur fotografiere ich ebenso gern Menschen, vor allem meine Enkelkinder.
Diese stillen, konzentrierten Augenblicke, in denen sie ganz in ihr Spiel vertieft sind, versuche ich einzufangen, bevor sie vergehen – echt, ungestellt und voller Leben.

„Den Augenblick festhalten – und das Ergebnis sofort auf dem Display sehen zu können, bleibt immer ein Stück Faszination.“

Manfred Hohlweg

Hinweis: Einige Formulierungen und Gestaltungsideen dieses Textes sind mit Unterstützung von ChatGPT 5.0 entstanden. Die inhaltliche Verantwortung liegt bei mir.

Noch etwas Persönliches …

Porst CX4-Spiegelreflexkamera

Die Porst reflex CX-4 basiert auf der Praktica LB2 und wurde von dem VEB Pentacon in der DDR für Foto Porst in Westdeutschland hergestellt.

Sie ist meine erste Spiegelreflexkamera und war Jahrzehnte mein Begleiter:

für erste Fotos in der Jugendgruppe durfte ich mir die Kamera mit Wechselobjektiven – 35 mm , 50 mm und 135mm – nur ausleihen. Das Taschengeld war knapp und Film und Fotomaterial entsprechend teuer. Später, mein älterer Bruder hatte wohl bemerkt wieviel Spaß ich an der Fotografie hatte, durfte ich die Kamera behalten.

Seitdem begleitete mich die CX4 bei Jugendfreizeiten und Urlauben, ich verdanke ihr die unwiederbringlichen Fotos unserer Kinder und ich nutzte die CX4 auch zu beruflichen Zwecken. Schwarzweißfilm und sehr gerne Dias mit dem damals bei Amateuren so beliebten Agfa CT18.

Manchmal ist diese Kamera auch heute noch dabei.

Frühsommer am Morgen

Mehr über die Porst reflex CX4 und Kameras dieser Zeit finden Sie beispielweise auf der Seite des (virtuellen) Lippischen Kameramuseums.

Porst reflex wurde bei Pentacon hergestellet. Wie wir heute wissen, wurden in der DDR zur Produktion von Kameras auch politische Häftlinge als Zwangarbeiter eingesetzt. [1)

Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, empfehle ich Ihnen die Seiten der Bundeszentrale für politistische Bildung oder den Artikel von Steffen Alisch:

[1]       S. Alisch, „Zwangsarbeit im Fokus. Die Haftarbeit im Volkseigenen Betrieb (VEB) Pentacon Dresden“, bpb.de. Zugegriffen: 22. Dezember 2024. [Online]. Verfügbar unter: https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/249692/zwangsarbeit-im-fokus-die-haftarbeit-im-volkseigenen-betrieb-veb-pentacon-dresden/

Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz „CC BY-NC-ND 3.0 DE – Namensnennung – Nicht-kommerziell – Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland“ veröffentlicht. Autor/-in: Steffen Alisch für bpb.de

info@photo-hohlweg.com

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